Archiv | März 2015

Geld-Update

Fest

Universell gültiges Symbolbild

Heute war wieder ein schöner Tag im Prinzessinnen-Headquarter. Die Vorbereitungen für den Zertifizierungskurs für Qualitätsleser laufen auf vollen Touren, obwohl das Crowdfunding immer noch in der Post-Alpha-prä-Beta-Phase steckt, aber dazu kommen wir etwas später im letzten Absatz.

Wobei, nicht alle arbeiten konzentriert daran, den Qualitätsmedien, also im Prinzip uns, die Leser zu verschaffen, die uns zustehen: Nachdem ein Blogger namens Fefe uns beinahe täglich immer verzweifeltere Briefe und schließlich sogar Telegramme („Habe zehnjähriges Blogjubiläum -stop – bittebitte schickt eine Würdigung – stop – darf auch kritisch sein – stop – aber beachtet mich!“) geschickt hatte, sitzt Redaktionskater Kasimir nun schon seit Tage an einem längeren Werk mit dem Arbeitstitel „Fefe und Blaumeisen, ein Vergleich unter besonderer Berücksichtung geschmacklicher Komponenten“. Svenna vertritt hingegen die Meinung, ein Verweis auf §1 unserer Grundsätze für einen neuen Journalismus sollte genügen.

Niemand hatte im allgemeinen geschäftigen Treiben auf Ethik-Prinzessin Leo geachtet, der konzentriert an seinem Hochleistungsrechner gesessen und vor sich hin gewerkelt hatte. „Heureka!“ rief er plötzlich, „ich habe die Lösung: Spendenbuttons auf unserer Webseite! Damit kann die Untertanencrowd uns bereits jetzt in unserem aufopferungsvollen Kampf gegen die Horden der Finsternis unterstützen!“ Gesagt, gecodet!

Der Spendenbutton klebt jetzt rechts oben auf der Seite und kann mit allen üblichen Kreditkarten beschickt werden. Er entspricht allen anerkannten journalistischen Ethik-Standards sowie noch einigen zusätzlichen Standards, die wir uns selber ausgedacht haben. Aus Gründen des Monarchiegebots weisen wir darauf hin, daß es sich nicht im eigentlichen Sinn um Spenden handelt, sondern um freiwillige Tribute unserer Untertanen, die wir huldvoll akzeptieren, um ihnen keine Blöße zu geben.

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Das Finnland-Dekret

verfügt von Elke Wittich, angehende Chefprinzessin Finnlands.

§1 Wenn es möglich ist, es rosa zu machen, mach es rosa (siehe Bild)

§2 Das Internet hat überall schnell zu sein.

§3 Und Wlan.

§4 Die Untertanencrowd ist angehalten, Sprachen zu lernen, damit sie sich nett mit fremden Leuten unterhalten kann.

§5 Oder wenigstens gut im Fach pantomimischer Darstellung zu sein.

§6 Wir mögen keine Hipster. Sie sind lästig.

RosaFinnland

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Zertifizierungskurs Qualitätsleser

Betr.: Qualitätsjournalismus nur für Qualitätsleser

 

Eine wichtige Nachricht von Prinzessin Elke Wittich an die Untertanencrowd!

Aus aktuellem Anlass bieten die Prinzessinnenreporter einen innovativen mehrtätigen Lehrgang an, der Lesern die einmalige Möglichkeit bietet, sich zum Qualitätsleser fortzubilden und bei erfolgreichem Bestehen ein Zertifikat zu erhalten, das ihnen zunächst befristet für sechs Monate die Eignung bescheinigt, Qualitätsmedien zu konsumieren.

Das anspruchsvolle, aber auch abwechslungsreiche Kursprogramm enthält alles, was der moderne Qualitätsleser wissen muss, von einfachen Verhaltensregeln bis hin zu Anweisungen, welche Fehler im Umgang mit Redaktionen zu unterbleiben haben. Zusätzlich werden Grundlagen des Journalismus und des Lesens und der Höflichkeit gelehrt. Checklisten zum Erkennen allgemeiner unqualitativer Doofigkeit gehören selbstverständlich ebenfalls zum Kursprogramm.

An erfolgreiche Absolventen des Kurses werden im Rahmen einer kleinen Online-Feierstunde geschmackvoll gestaltete, nummerierte Zertifikate ausgegeben.

Nähere Einzelheiten zum Zertifizierungskurs Qualitätsleser wie der genaue Starttermin werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Interessenten können sich bereits jetzt unverbindlich anmelden, indem sie auf Twitter einen Tweet mit den Hashtags #Prinzessinnenreporter und #IchwerdeQualitätsleser posten.

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Leserkommentarschreiber-Dekret

Seit 57 Tagen retten wir Prinzessinnenreporter nun schon den Journalismus – mit großem Erfolg, wie die unzähligen Briefe und Telegramme beweisen, die täglich im Prinzessinnenreporter-Headquarter (kurz: PR♕HQ) eintreffen.

Und so könnte alles wunderbar gelassen seinen Gang gehen, wenn wir bei unseren Analysen nicht einen Faktor entdeckt hätten, der unbedingt mit gerettet gehört: Der Leser.

Derzeit entwickeln wir Dekrete und Grundsätze, nach denen sich diese Spezies künftig zu richten hat. Aus aktuellen Gründen präsentieren wir nun aber bereits heute einen kleinen Vorgeschmack, das Leserkommentarschreiber-Dekret

1. Ja dann lies es halt nicht

2. Und schreib vor allem keine Leserkommentare, wenn Du es trotzdem gelesen hast

3. Deine Meinung ist nämlich nicht interessant

4. Schon gar nicht, wenn sie anläßlich aktueller Katastrophen Fragen wie „Cui bono?“ und Worte wie „New world order“, Bilderberger, Zionisten, Amis enthält.

5. Immer dran denken: „Hat mehr als tausend mies gelaunte Kommentare bei SpOn, Faz, Süddeutsche und Co geschrieben und wurde fünf mal wegen Beleidigungen gesperrt“ ist nichts, was sich dereinst in Traueranzeigen als Deine große Lebensleistung gut macht.

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Mindestanforderungen an Prinzanwärter

Da uns seit der Veröffentlichung unseres Pitch-Videos eine überwältigende Anzahl von Anfragen bzgl. Heiratswunsch erreicht hat, möchten wir an dieser Stelle kurz unsere Mindestanforderungen an Prinzessinnenheiratskandidaten vorstellen, welche sich traditionsgemäß durch drei unmöglich scheinende Heldentaten zu qualifizieren haben. Drachen sind leider durch ein übermäßiges Heldenaufkommen in früheren Jahrhunderten ausgestorben, aber auch unser Jahrtausend hält genügend Herausforderungen für unsere Traumprinzen bereit.

 

Svenna:

„Ich befinde mich seit mehreren Jahren in einem ‚Es ist kompliziert‘-Verhältnis mit der Stadt Hamburg. Das wäre für mich jedoch kein Hinderungsgrund, mit demjenigen vor den Traualtar zu treten, der folgende drei Aufgaben erfüllen kann.

  1. Eine unbezwingbare Burg einnehmen. Beziehungsweise mir Zugang auf den Hamburger Fernsehturm verschaffen, der seit der Schließung des Besucherrestaurants für Normalsterbliche unzugänglich ist. (P.S.: Wer „Telemichel“ statt „Heinrich-Hertz-Turm“ sagt, braucht sich gar nicht erst zu melden.)
  2. Die Drogenpolitik revolutionieren: Wer es schafft, die für die Stadtplanung Verantwortlichen von was immer die da nehmen auf Cannabis umzustellen, darf sich Chancen bei mir ausrechnen.
  3. Schöne Jungfrauen waren gestern, viel dringender muß der FC St. Pauli gerettet werden. Zielmarke: Tabellenplatz 15 mit Stand 24. Mai 2015, 17:25 Uhr. Wenn Du dieses Wunder fertigbringst, ist Dir mein Herz gewiss. Auch wenn Du wider Erwarten Ewald Lienen heißen solltest.“

Ramona ist zwar schon verheiratet, hat auch bisher keine Anfragen, lässt aber wissen, dass sie sich von einem Prinzen mit folgenden drei Eigenschaften erfolgreich abwerben lassen würde:
1. Er muss vermögend sein. Sehr sehr vermögend.
2. Er sollte reich sein. Sehr sehr reich.
3. Er muss wohlhabend sein. Sehr sehr wohlhabend.
Kontakte zu Schuhfabrikanten sind von Vorteil.

Leo ist sich bei den genauen Auswahlkriterien noch nicht sicher (zu viele Bewerbungen), aber auf jeden Fall muss sich sein Prinz mit Steuersachen auskennen.

Elke hat eigentlich nur wenig Bedarf an weiteren Prinzen, allerdings könnte ein stinkereicher Bewerber in die engere Wahl kommen, wenn er a. über ein landschaftlich hübsches Königreich an einem nett gelegenen Meer (mit Sandstrand) verfügt, in dem es b. idyllische Shoppingstraßen gibt und c. Ballonmützenverbot herrscht.

Marit: „Wer bei mir auch nur den Hauch einer Chance haben soll, müßte nicht nur alle Hammond-Orgeln vernichten, sondern deren ‚Klänge‘ auch aus allen Musikstücken auf bereits erschienenen Tonträgern eliminieren. Außerdem hätte mein Prinzanwärter dafür Sorge zu tragen, daß ich, jeden Tag, wenn ich (wo auch immer) aufwache, stets ein kristallklares Gewässer, See oder Meer, vor der Haustür zum Hineinspringen vorfinde. Drittens muss er es schaffen, ein Jahr lang alle Qualitätszeitungen von mir fernzuhalten.“

Kasimir (leidet wie die meisten Katzen unter Diskalkulie und nennt daher nur eine wichtige Bedingung): „Da ich als Senior Editor nicht mehr der Jüngste bin und ein wenig von meiner Sprungkraft eingebüßt habe, müßte meine Mieze in spe in einem sehr waghalsigen Satz vom Dinnertisch auf die Küchenanrichte im PR-Headquarter springen und von dort aus mit Pfotenkraft den Schrank rechts ganz oben öffnen, um die dort von um meine schlanke Linie besorgten Prinzessinnen (ich kann so nicht arbeiten!) versteckten Dreamies (‚der traumhafte Katzensnack mit der cremigen Füllung in der knusprigen Hülle‘), Geschmacksrichtung Käse, hervorzuzaubern. Menge: all I can eat. Und dankeschön, beim Fressen brauch ich keine Hilfe.“

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Dieser Eintrag wurde am 26. März 2015 veröffentlicht. 2 Kommentare

Dekret in Lederoptik

     Lack&Leder

von PR♕-Reporterin Ramona Ambs

Elefantenfüße. Wer will schon Elefantenfüße? Prinzessinnen sicher nicht. Und Prinzessinnenreporter erst recht nicht. Umso schockierter war ich, als ich kürzlich aufbrach, um meine ersten Recherchen für die Reihe „Lack & Leder“ in den umliegenden Schuhläden durchzuführen. Bereits im ersten Laden sank mein Herz betrübt in das Tüllkleidchen.Was war das doch für ein garstiger Anblick! Und das Drama setzte sich von Laden zu Laden weiter fort. Das waren keine Schuhe, die da in der Auslage standen. Das waren auch keine Schuhe im Regal. Das waren häßliche braune Treter mit Keilabsatz! Ja, Sie lesen richtig! Keilabsatz. Diese globigen Dinger, die perfide Schuhdesigner, anstelle eines ordentlichen Stöckels an eigentlich zierliche Damenschuhe anbringen, und damit jegliche Eleganz grausamst ermorden. Ein hoher Schuh, der aussieht, wie ein geschwollener Elefantenfuß. Eine Zumutung fürs Auge. -Und für den Fuß. Wer will denn bei jedem Schritt drei Kilo Keilabsatz anheben müssen? Das ist Sport! Oder sogar Folter! Diese Schuhe sind ja quasi geschäftsschädigend für jedes Fitnessstudio. Sowas zieht man sich doch nicht freiwillig an. Und das allerschlimmste: sie machen keine Geräusche. Kein neckisches Klack Klack Klack, wenn man durch die Gemächer tingelt, sondern nur ein lahmes Schlurf. Eine Beleidigung für jedes royale Ohr. Kurz und ungut: ich kann so nicht arbeiten!
Ich kann nur hoffen, dass die kommende Kollektion für diesen Frühling wenigstens ein paar Exemplare roter, rosaner oder goldener Schuhe mit ordentlichen Glitzer-Klacker-Stöckeln bereit hält, um noch ausreichend Material für unsere angedachte Reihe zu finden.
Vorab erlassen wir sicherheitshalber ein Königliches Dekret:
Liebe Schuhdesigner, ab sofort sind Keilabsätze verboten.
Zur Begründung, die wir ausnahmsweise huldvoll abgeben, sei Folgendes gesagt: Keilabsätze sind hässlich.
Wenn wir schon prinzessinesk auf hohen Schuhen durch die Gegend schreiten, dann möchten wir auch gehört werden. Dumpfe Keilabsätze klackern aber nicht. Sie sollen deshalb fürderhin nicht weiter verwendet werden.

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Dieser Eintrag wurde am 25. März 2015 veröffentlicht. Ein Kommentar

Hamburg ist Feuer und Flamme für Olympia

Prinzessinnenreporterin Hofmann tanzt Hamburgs Olympiabewerbung
Obwohl die Olympischen Spiele 2024 niemals in Hamburg stattfinden werden, betanzt Prinzessinnenreporterin Marit Hofmann schon mal einige der olympischen Austragungsorte.

Dank an: Taverna Olympisches Feuer, Altona 93, Salon Algan

Realisation und Gastprinzenrolle: Fritz Tietz

 

 

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Krisen-Update

Von Fotos von finnischen Butterbroten werden wir nicht satt, Prinzessin Elke!

Von Fotos von finnischen Butterbroten werden wir nicht satt, Prinzessin Elke!

Kaum ist die recherchereisende Prinzessin Elke ausgezogen, Finnland zu erobern, hat sich eine große Traurigkeit im Prinzessinnenreporter-Headquarter (kurz: PR♕HQ) breitgemacht. Zumal Elke sich den letzten Erdbeerkuchen aus dem Redaktionskühlschrank als Wegzehrung gemopst hat und uns mit Fotos von Smörebröds abspeist. Wer soll uns nun motivieren, loben und maßregeln, wer verrät uns die geheimen Elke-Tricks beim Twittern, denen schon unzählige rechtschaffene Follower zum Opfer gefallen sind? Prinz Leo ist XXL-Frustpizza essen gegangen, Kasimir hat sich hoffnungslos in sein Rechercheobjekt Schwanzmeise verbissen, Ramona ist in Schuhprospekte versunken, Marit sucht verzweifelt eine olympische Idee, und Svenna hat sich bis auf weiteres aus den Social Media zurückgezogen, „weil da ohne Elke ohnehin nix los ist“. Elke, komm bald wieder, und bring Kuchen mit!

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