Archiv | Mai 2015

Der HSV-Totentanz

Prinzessinnenreporterin Marit Hofmann tanzt die prekäre Lage des HSV – Ein Trauerspielfilm von PR♕-Zeremonienmeister Fritz Tietz

Im klassischen Dreischritt sucht Prinzessinnenreporterin Hofmann die Geister der Rothosen heim: auf dem HSV-Friedhof, auf Uwe Seelers großem Fuß und beim in Bronze gegossenen Wadenkneter Hermann Rieger. Wird man bald auch dem Hamburger Sportverein selbst ein Denkmal setzen müssen?


Eine breitcord-Produktion für prinzessinnenreporter.de

Musik: Dance Of The Sugar Plum Fairies (by Tchaikovsky) aus der YouTube Audio Library

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Dieser Eintrag wurde am 31. Mai 2015 veröffentlicht. Ein Kommentar

Tadel für Abulkasim Al-Jaberi

Wir Prinzessinnenreporter zeichnen uns ja durch eine huldvolle Haltung und diplomatische Geduld in besonders hohem Maße aus.

Wir haben es bisher hingenommen, dass Abulkasim Al-Jaberi eine Anti-Rassismus-Demo benutzt hat, um gegen Israel zu hetzen. Wir haben es toleriert, dass er eine Veranstaltung mit der wunderbaren Lia König, der Grande-Dame des israelische Theaters, gestört und die Straße zur israelischen Botschaft blockiert hat. Derlei Unbill sind wir Prinzessinnenreporter ja auch durchaus gewohnt. Aber dass er nun unsere royalen Kollegen im niederländischen Königshaus beleidigt mit ‚Fuck de koning‚ – das geht nun wirklich zu weit. 

Wir erteilen deshalb dem Journalisten Abulkasim Al-Jaberi einen Tadel.

 

tadel

 

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Aus der Reihe: Die schönsten Bewerbungen

Seit unserer Stellenauschreibung  für diverse Tätigkeiten im Dienste der Krone haben uns zahlreiche Bewerbungen erreicht. Wir sind noch in die Sichtung und Entscheidungsfindung vertieft, wollen aber ausgewählte Anschreiben unserer neugierigen Untertanencrowd nicht vorenthalten.

Bewerbungen sind immer noch möglich. Leider haben es bisher alle Bewerber versäumt, uns ihre Gehaltsvorstellungen (Wieviel bieten Sie dafür, den Prinzessinnen dienen zu dürfen?) mitzuteilen. Wir bitten diese ggf. nachzureichen. Nun hat der Kandidat Simon Wagner das Wort:

Ich grüße Euch, prinzessiöse Royalitäten im Allgemeinen und Prinzessin Elke im Besonderen!
Mit großer Freude las ich vor nicht allzu langer Zeit von den ausgeschriebenen Stellen in Eurer Internet-Publikation www.prinzessinnenreporter.de, die unter den noblen Veröffentlichungen dem Anspruch, die Situation des Hochadels in der heutigen Zeit darzustellen, am ehesten und in exzellenter Art und Weise gerecht wird.

Dabei erschienen mir einige meiner Fähigkeiten und Eigenschaften für das ein oder andere Amt durchaus angemessen – so passt zum Beispiel „Mädchen für alles“ schon allein deshalb sehr gut zu mir, weil ich alles in der Regel sehr genau und gründlich tue und gut mit alles umgehen kann (es sei denn alles muss raus). Des Weiteren wäre mein Geschlecht (m) das geforderte, wobei dies selbstverständlich nur ein soziales und vor allem sprachliches Konstrukt ist, weshalb ich als frauisierte_s Er* ein hervorragendes Mädchen abgeben könnte – jedoch vermisste ich schmerzlich einen der wichtigsten Berufe, dessen Existenz für jeden modernen Aristokraten unentbehrlich ist. Aus diesem Grund bewerbe ich mich – obwohl nicht gesucht – für die Stelle des Royal Babys. Hierfür qualifizieren mich meine Jugend (18, geb. im März) und meine ausgesprochene Niedlichkeit (Lichtbild liegt bei), die mit Sicherheit in der Lage ist, ganze Nationen in Euphorie zu versetzen, sowie meine adelige Abstammung: Einer meiner mehr oder minder direkten Vorfahren war Graf Ludwig von Helfenstein, der am Ostersonntag 1525 von aufständischen Bauern vor den Augen seiner Frau und seines Kindes durch Spießrutenlauf hingerichtet wurde (Weinsberger Bluttat). Der Hang zur Dramatik liegt in der Familie.
Mein besonderes Interesse gilt diesem Amt, weil die Erfahrung, in royaler Umgebung zu arbeiten, meinen zukünftigen Lebensweg ganz gewiss in positiver Art und Weise beeinflussen würde und ich bis zur Veröffentlichung meiner ersten Oper – sie ist dodekaphonisch und handelt von den Unzulänglichkeiten der deutschen Straßenverkehrsordnung – und den darauf sicherlich folgenden Weltruhm noch etwas Zeitvertreib brauche, den mir Euer Palast (bzw. PR♕HQ) bestimmt zu bieten fähig ist. Eine Krone kann ich selbst mitbringen.

Mit untertänigsten Lobpreisungen
Simon Wagner

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so geht französisch!

laternestrasburg

 Heute haben wir Post von Prinzessin Ramona erhalten, die derzeit auf royalem Staatsbesuch in Frankreich ist. Dort wurden ihr zu Ehren die Straßenlaternen royal aufgehübscht und  in dezentem rosa bemalt. Wir loben hiermit Frankreich ganz ausdrücklich für diese Bemühungen und regen gleichzeitig an, dass Deutschland sich diesbezüglich an seinem Nachbarland orientieren möge. Neben der Journalismusrettung und schicken Ampeln ist uns nämlich die Straßenbeleuchtungsgestaltung eine aristokratische Herzensangelegenheit. Vive la révolution!

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Dieser Eintrag wurde am 27. Mai 2015 veröffentlicht. Ein Kommentar

Guter Journalismus braucht gutes Wetter

Das Sommerdekret von Svenna Triebler, royale Klimasachverständige  

1. Der kaputte Onlinejournalismus wird nicht weniger kaputt, wenn Onlinejournalisten durch kühles, nasses oder sonstwie unhabitables Wetter gezwungen sind, mit ihren mobilen Hightech-Endgeräten zu Hause zu sitzen.

2. Das heißt im Umkehrschluß, daß der Onlinejournalismus gar nicht anders als besser werden kann, wenn wir mit den erwähnten Endgeräten im Schloßgarten, in der Eisdiele oder am Badesee unserer Profession nachgehen bzw. uns zwischendurch von dieser erholen können.

3. Optimale Bedingungen dafür sind stabile sommerliche Hochdruckgebiete bei einer Temperatur von 24 bis maximal 32° C und einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent.

4. Leider bringt der Klimawandel verschiedene mögliche Szenarien mit sich, die beide nicht den genannten Kriterien genügen:

– entweder Tropensommer, die den hochsensiblen High-Tech-Endgeräten mit sofortiger Korrosion und Überhitzungstod drohen,

– oder aber eine (bereits festgestellte) Abschwächung des Golfstroms und damit eine Abkühlung Europas. Unsere Wissenschaftsredaktion vermutet, daß dies der Grund für die Wetterbedingungen ist, die wir momentan beobachten und zutiefst kritisieren.

5. Aus diesem Grund sind die Untertanen angehalten, sich klimafreundlich zu verhalten und Dinge wie etwa Autofahren unbedingt zu vermeiden. Auch energieintensive Produkte wie Aluminium sind in vielen Fällen verzichtbar, und auch sonst ist jedes Verhalten willkommen, das den globalen CO2- und Methanausstoß vermindert.

6. Als Vorbild mögen diese beiden Herren dienen, die spontan vom Flugzeug auf öffentliche Verkehrsmittel umstiegen.

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Dieser Eintrag wurde am 26. Mai 2015 veröffentlicht. Ein Kommentar

Prinzessin honoris causa

Schneewittchen hat diese Auszeichnung verdient

Schneewittchen hat diese Auszeichnung verdient

Wir mögen Schneewittchen. Sie hat dafür gesorgt, dass allen klar wurde, dass man nicht blond sein muss, um Prinzessin zu sein. Sie ist also gewissermaßen eine Vorstreiterin für dunkelhaarige Prinzessinnen. Und somit eine Verfechterin der Gleichheit bei Adelsköpfen. Außerdem spielte sie eine effektive Rolle gegen Rassismus bei Märchenerzählern. Wir ernennen deshalb Schneewittchen zur Superprinzessin ehrenhalber: Prinzessin honoris causa.

Unser royaler TV-Tipp: Schneewittchen heute um 20.15 Uhr im Disney Channel.

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Das Ampelmännchendekret

Ampelprinzesschen statt Ampelmännchen. Die Zukunft des Journalismus ist gerettet!

Ampelprinzesschen statt Ampelmännchen. Die Zukunft des Journalismus ist gerettet!

Wir PrinzessinnenReporter haben es ja sehr oft sehr eilig, wenn wir den Journalismus retten. Deshalb fordern wir an sämtlichen Wegen im Königreich die Einführung royaler Ampelleuchten mit entsprechendem Ampelprinzesschen. Und zwar durchgängig rosa beleuchtet, weil Prinzessinnen immer Vorfahrt haben. Eine entsprechende Verkehrserziehung in den Fahrschulen des Landes ist unverzüglich einzuleiten. Das Dekret gilt ab sofort und die Untertanen werden hiermit aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass dieses Dekret umgesetzt wird. Rosa hat Vorfahrt! Immer!

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ESC-Dekret

Während in Irland künftig endlich auch in rosa geheiratet werden kann, hat der Eurovision Song Contest da noch deutlich Entwicklungspotential nach oben. Daher erklären wir Folgendes:

1. Wir mögen finnischen Punkrock.

2. Finnischer Punkrock ist in unserem Sinne rosa.

3. Und das Land sowieso.

4. Deswegen sind wir schwer beleidigt mit Europa, das keinen finnischen Punkrock im Finale haben wollte.

5. Zum Glück gibt es Israel.

6. Der Glitzerfaktor ist bei israelischen Jungs nämlich am höchsten.

7. Vote Israel.

8. Alle anderen mögen bitte nur in der Badewanne singen.

9. Weil: So ist das nämlich.

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Kommentar vom hohen Ross herab

Natürliches Fortbewegungsmittel für Prinzessinnenreporter www.flickr.com/photos/hanne_exurban/

Natürliches Fortbewegungsmittel für Prinzessinnenreporter www.flickr.com/photos/hanne_exurban/

Zur Deutschen Gesellschaft Qualitätsjournalismus (DGQJ) hat Prinzessin Elke bereits das Nötigste gesagt.  Doch nun erklärt DGQJ-Chef Christian Preiser auch noch im Gaga-Interview mit Kress.de : „Wir Journalisten müssen runter vom hohen Ross.“ Dabei gilt für die Journalismusrettungsinstanz Prinzessinnenreporter und insbesondere für Prinzessin Ramona das genaue Gegenteil.

Fazit: Bis die Deutsche Gesellschaft Qualitätsjournalismus es auch nur zum Qualitätsleser bringt, ist es noch ein weiter Weg, den sie weder zu Pferd noch per Schubkarre, sondern kriechend zurücklegen muss.

 

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Dänische Delikatessen

Immer empfangsbereit für Besuch aus anderen Königshäusern: Prinz Kasimir

Stets empfangsbereit für Besuch aus anderen Königshäusern: Prinz Kasimir

PR♕-Reporter Prinz Kasimir muss sich doch sehr wundern, dass ihm das dänische Kronprinzenpaar Frederik und Mary auf seiner zweitägigen Hamburg-Visite keinen royalen Anstandsbesuch abstattete. Stattdessen schleimte sich Frederik, der auch Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee ist, bei Brechmitteleinsatzleiter Olaf Scholz mit den Worten ein, er verfolge Hamburgs Olympia-Bewerbung „mit großem Interesse“. Zur Strafe mussten sich die Gäste anschließend in der Rindermarkthalle und der Holsten-Brauerei rumdrücken.
Pech für die Dänen, Prinz Kasimir wäre nämlich durchaus verhandlungsbereit gewesen, was die Rückgabe Hamburg-Altonas an Dänemark angeht. Zwei bis drei røde Pølser hätten da allerdings schon drin sein müssen.

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