Die rosarote Presseschau (18)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

Über die Musik der Toten Hosen kann man geteilter Meinung sein, ihre politische Haltung ist hingegen über jeden Zweifel erhaben. Dies zeigte die Band auch in Dresden, wo sie unangekündigt bei den Anti-Pegida-Protesten spielte. Die Musiker hatten den Auftritt im Vorfeld geheimgehalten, weil sie für die wenigen spielen wollten, die seit zweieinhalb Jahren regelmäßig gegen die Haßbürger auf die Straße gehen.

In Göttingen ist das Kräfteverhältnis traditionell umgekehrt. So auch am vergangenen Samstag, als erneut etwa 1.200 Menschen gegen einen Auflauf der Nazi-Gruppierung „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ demonstrierten. Eine neuartige Aktionsform steuerte die sehr gute Partei Die PARTEI mit der Errichtung einer „Mauer der Liebe“ bei.

 

Mit 90 Jahren lebt die Britin Patricia Davies endlich mit dem richtigen Geschlecht. Bereits mit drei Jahren habe sie gewußt, daß sie ein Mädchen sei, erklärt die als Peter Davies Geborene; die wachsende öffentliche Präsenz von Transgender-Menschen habe ihr den Mut gegeben, sich Bekannten gegenüber zu outen und mit einer Hormonbehandlung zu beginnen.

Der indische Bundesstaat Kerala hat den Zugang zum Internet zum Menschenrecht erklärt. Zwei Millionen arme Haushalte sollen kostenlosen Zugang erhalten, weitere finanziell unterstützt werden; zudem soll der Ausbau des Glasfasernetzes ausgeweitet werden.

Mit Fake-Eiern will das Projekt „Turtle Tracks“ bedrohte Meeresschildkröten in Nicaragua schützen. Die täuschend echten Attrappen enthalten einen GPS-Sender, man hofft, auf diese Weise den Hintermännern der weit verbreiteten Wilderei an den Gelegen auf die Spur zu kommen.

Und hier ein wichtiger Gesundheitstipp, bitte beherzigen.

 

Mit unserem Freizeittipp erfüllen wir diesmal unseren Bildungsauftrag: Wir empfehlen diesen Vortrag von Lars Fischer, der zwar auch nicht weiß, wie das Leben auf der Erde entstand, mit dem „braunen Schlonz“ aus dem Weltall aber einen den Prinzessinnen bisher unbekannten Faktor ins Spiel bringt. Wir bitten um aufmerksame Beachtung, es könnte ein Test folgen.

 

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