Die rosarote Presseschau (20)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

Jessica Farrar, Mitglied des texanischen Abgeordnetenhauses, hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der eine Geldstrafe von 100 Dollar für onanierende Männer vorsieht. Was auf den ersten Blick nicht nach einer Meldung für diese Rubrik klingt, ist eine satirische Intervention der Demokratin, mit der sie die restriktiven Abtreibungsgesetze ihres Bundesstaats aufs Korn nimmt.

Der staatliche Gesundheitsdienst Schottlands will ein Medikament zur Vorbeugung von HIV-Infektionen kostenlos an nicht infizierte Personen abgeben, die einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Und Kuba ist es laut der Weltgesundheitsorganisation WHO gelungen, Übertragungen von HIV und Syphilis von Müttern auf Ungeborene durch medikamentöse Behandlung auf nahezu Null zu senken.

 

Cannada Kanada will den Konsum von Cannabis legalisieren. Die Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, nach dem der Besitz von bis zu 30 Gramm des Rauschmittels sowie der Hanfanbau für den Eigenbedarf erlaubt werden sollen.

Der auf Querfront und Verschwörungstheorien spezialisierten Kopp-Verlag hat sein Newsportal info.kopp-verlag dichtgemacht. Grund ist offenbar die Knauserigkeit der Leser, mit deren Spendenbereitschaft es nicht so weit her zu sein scheint.

US-Neonazi Richard Spencer, dessen Begegnung mit einer antifaschistischen Faust vor einigen Monaten zum Internet-Mem wurde, hat in Washington erneut eins auf die Nase gekriegt; diesmal sogar untermalt mit Glitzer.

Und dann war da noch dieser gleichberechtigte Dialog auf Augenhöhe.

 

Und zum Ausklang der Feiertage gibt es in diesem Daddel noch ein paar Ostereier zu suchen. Viel Spaß!

 

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