Die rosarote Presseschau (31)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

Sei es als Wahlkampfnebenprodukt oder weil die Abgeordneten die Regengötter besänftigen wollten, Tatsache ist jedenfalls, daß der Bundestag einfach mal so die Ehe für alle beschlossen hat. Und das auch noch als Abschiedsgeschenk an Erika Steinbach und vor den Augen von Bellatrix Beatrix v. Storch.

 

JK Rowling dürfte sich über die Nachricht aus Deutschland gefreut haben: Anläßlich von 20 Jahren „Harry Potter“ würdigt „Pinknews“ den Einsatz der Autorin für die LGBT-Community. Und was die Bücher so magisch und ihre Leser zu besseren Menschen macht, erklärt Susanne Birkner in „Auf ein Wort“ bei NDR Info.

In München haben über 3.500 Menschen für Flüchtlingsrechte demonstriert. Sie forderten einen Abschiebestopp nach Afghanistan und eine Aufhebung des Arbeitsverbots für Asylsuchende.

Der irische Premierminister Leo Varadkar hat ein Referendum über die Abschaffung des Abtreibungsverbots angekündigt. Bisher ist ein Schwangerschaftsabbruch in dem katholischen Land nur bei Lebensgefahr für die Schwangere erlaubt, eine Mehrheit der Iren spricht sich aber für eine Liberalisierung aus.

Das Regionalparlament von Katalonien hat die Legalisierung von Kifferclubs beschlossen. Damit ist im Nordosten Spaniens künftig erlaubt, was bisher lediglich toleriert wurde.

Zwischendurch etwas Musik.

 

Gesundheitstipp: Eßt mehr Salat. Und macht eine anständige Vinaigrette dazu – wie das geht und warum Senf oder Honig dabei nicht nur eine geschmackliche Rolle spielen, wird hier wissenschaftlich erklärt.

Longread der Woche: In Bernstein konservierte Fossilien sind nichts Ungewöhnliches, einen praktisch komplett erhaltenen Jungvogel aus der Zeit der Dinosaurier findet man allerdings nicht alle Tage. Tragisch für das Tierchen, aber ein Glücksfall für die Wissenschaft, den der „Guardian“ hier beschreibt. Und besonders würdigen möchten wir noch diese Fußnote.

Fußnote der Woche

 

 

 

Als Freizeitbeschäftigung fordern wir heute zur Beteiligung am Freitagstexter auf, dem wir diese Woche noch einmal eine Heimat bieten, der Wettbewerb kann nämlich noch etwas Konkurrenz vertragen. Wer möchte, darf dabei auch gerne einem entspannenden Katzenschnurren lauschen.

 

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