Die rosarote Presseschau (33)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

Der Christopher Street Day in Berlin geriet zwar streckenweise zur Aqua-Fitness, war aber auch so politisch wie lange nicht mehr. So etwa in diesem Statement zur schwulenfeindlichen Politik Rußlands.

 

Und Unterstützung gab es sogar von der CDU-Zentrale.

 

Der Bremer AfD geht offenbar das Geld aus. Wie die „Taz“ berichtet, fordert der Landesvorstand die Parteimitglieder in einer internen Mail dazu auf, im persönlichen Umfeld um Spenden zu betteln. Und auch die Social-Media-Strategie der Haßpartei scheint nicht mehr so richtig aufzugehen, wie „Wired“ herausgefunden hat.

Eine verhinderte Braut im US-Staat Indiana hat das Beste aus ihrer im letzten Moment aus unbekannten Gründen geplatzten Hochzeit gemacht: Da die Kosten für die gebuchte Feier im noblen Ritz Charles so kurzfristig nicht mehr zurückerstattet werden konnten, lud die 25jährige stattdessen Bedürftige aus der Umgebung zu dem für 170 Personen geplanten Festessen.

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten.

 

Auf der Themse wurden auch dieses Jahr wieder die königlichen Schwäne gezählt – sowie die einigen wenigen, die in Großbritannien nicht der Krone gehören. Neben der Klärung der Eigentumsverhältnise durch Beringung dient das jährliche Ritual vor allem dazu, den Zustand der Bestände zu überprüfen und Schaulustigen etwas zum Gucken zu geben.

Eine Fahrradbesitzerin in Bristol hat sich ihr gestohlenes Fortbewegungsmittel zurückgeholt: Sie entdeckte das Rad wenige Stunden nach dem Diebstahl in einer Anzeige im Internet, gab Kaufinteresse vor und fuhr bei einer „Probefahrt“ mit ihrem Eigentum davon.

Ein schwedischer Zug wird den Namen „Trainy McTrainface“ erhalten. In einer Online-Umfrage hatten 49 Prozent der Teilnehmer für den Namen gestimmt, der sich an „Boaty McBoatface“ anlehnt. Diesen Namen hatten die Internetbewohner für ein britisches Forschungsschiff favorisiert, das dann aber enttäuschenderweise nach dem Naturfilmer David Attenborough getauft wurde; Boaty McBoatface heißt nun das unbemannte Tauchboot des Schiffs.

Noch bis Ende Juli bietet die Stuyvesant Park Neighborhood Association in New York an mehreren Terminen kostenlose Tangokurse unter freiem Himmel an. Tanzinteressierte Qualitätsleser, die zufällig gerade in New York weilen, finden hier weitere Informationen und einen Link zur Anmeldung.

Warum Freunde wichtig sind:

 

Vor dem Content der Woche sei diesmal ausdrücklich gewarnt: Für ein Daddel, das sich in einer permanenten Testphase befindet und dessen Ziel es ist, keines zu haben, kann „Children of Ur“ erschreckend viel Lebenszeit in Anspruch nehmen. Das Spiel basiert auf dem Code des vor einigen Jahren eingestellten „Glitch“, das Prinzessin Elke an dieser Stelle beschrieben hat. Die erwähnte U-Bahn wurde im Remake übrigens bisher nicht gebaut, dafür existieren aber auch (noch?) keine bürokratischen Ärgernisse. Anmeldung auf eigene Gefahr.

 

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Dieser Beitrag wurde am 24. Juli 2017 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare

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