Die rosarote Presseschau (45)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

 

 

Die politische Rechts-Links-Schwäche ist die große Epidemie unserer Zeit. Gut, daß sich Existential Comics des Problems angenommen hat.

 

Und weil man mit der politischen Bildung gar nicht früh genug ansetzen kann, hat die „Teen Vogue“ ein ausführliches Interview mit dem Historiker Mark Bray geführt, der das Konzept Antifa noch etwas genauer erklärt. Ein paar Tipps für Theorie und Praxis hat außerdem das Blog „Ramba Zamba“ zu bieten.

A propos Praxis: Unser huldvollster Dank geht an alle, die an diesem Wochenende in Halle gegen das dortige Zentrum der „Identitären“ beziehungsweise in Dieserstadtda gegen das dreijährige Jubiläum des Volkspfostenauflaufs Pegida demonstriert haben. Und an diesen Buchladen:

 

Nach sechs Jahren fruchtloser Appelle an die Behörden haben Jugendliche in Berlin Fakten geschaffen und die von ihnen geforderte Skaterhalle einfach besetzt. Mit Erfolg: Das Projekt wird vorerst für ein halbes Jahr geduldet, Gespräche über eine längerfristige Nutzung sind angelaufen.

Nach fast 40 Jahren Sommerzeit-Unfug prüft die EU nun die Abschaffung des ungeliebten Zeitklaus. So effizient und unbürokratisch, wie die europäischen Institutionen arbeiten, dürfte es nur noch etwa 40 weitere Jahre dauern, bis in dieser Angelegenheit eine Entscheidung getroffen ist.

Neues aus der Wissenschaft: hier ein Hund im ersten Semester Zoologie.

 

Außerdem haben Forscher herausgefunden, daß ein gewisses Maß an Alkohol die Beherrschung von Fremdsprachen verbessert – und zwar nicht nur subjektiv, sondern auch in den Ohren von Muttersprachlern. Eine Erkenntnis, die den Schulalltag revolutionieren könnte.

Zwölf Großstädte in aller Welt haben ihr eigenes Klimaschutzabkommen getroffen. Beteiligt sind beispielsweise London, Paris und – wenig überraschend – Kopenhagen, auf anderen Kontinenten sind unter anderem Kapstadt und Mexico City vertreten. Bis 2030 sollen weite Teile ihrer Innenstädte frei von Abgasen werden, etwa durch die Förderung des Fahrrad- und des öffentlichen Nahverkehrs.

Wo sich Fuchs und Hirsch ein Gutenachtküßchen geben, wäre nun auch geklärt: auf der kalifornischen Insel Santa Catalina. Das Beweisfoto, das schnell seine Runden im Internet machte, hat „The Atlantic“ dazu bewegt, der Frage nachzugehen, wie es zu solchen freundschaftlichen Begegnungen zwischen verschiedenen Arten kommt.

 

Und zu den saisonalen Festlichkeiten nun noch ein Basteltipp.

 

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