Die rosarote Presseschau (56)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

 

Berlin bekommt ein queeres Jugendzentrum. Nach einem entsprechenden Beschluß des Senats soll die Einrichtung möglichst noch in der ersten Jahreshälfte eröffnen.

Bereits erhältlich ist die vom Berliner Senat geförderte Broschüre „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben – Sexuelle und Geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik“. Die Handreichung wendet sich an Fachkräfte und Einrichtungen der frühkindlichen Bildung und bietet fachliche Hintergründe und Handlungsempfehlungen für die pädagogische Praxis.

Und wo das alles hinführen wird …? (Die Horden der Finsternis zittern vor Angst.)

 

Der Bund der Kriminalbeamten fordert die Entkriminalisierung von Cannabis: Das Verbot sei weder intelligent noch zielführend, so Verbandschef André Schulz. Und warum die Kriminalisierung der Entspannungsdroge auch wissenschaftlich unsinnig ist, kommentiert Lars Fischer in „Spektrum der Wissenschaft“.

Wer ein offenes Ohr sucht, findet eins in der Hamburger U-Bahnstation Emilienstraße. Dort hat der 71jährige Christoph Busch seinen „Zuhörkiosk“ eröffnet und läßt sich von wildfremden Menschen erzählen, was diese so auf dem Herzen haben.

Am 14. Februar ist Valentinstag. Zu diesem Anlaß möchten wir daran erinnern, daß Romantik auch ohne Hochzeitsbenzinkutsche möglich ist.

 

Chile will aus der Kohleenergie aussteigen; das kündigte Präsidentin Michelle Bachelet an. Ein genaues Zieldatum nannte sie nicht, in einem ersten Schritt werden aber zumindest keine konventionellen Kohlekraftwerke mehr gebaut.

Neue Wege in der Energiegewinnung geht auch Australien: Im Bundesstaat South Australia werden 50.000 Wohnhäuser mit Sonnenkollektoren und Batterien zusammengeschlossen. Das so entstehende virtuelle Kraftwerk soll in Spitzenzeiten ähnliche Kapazitäten besitzen wie ein großes Kohlekraftwerk.

Große Solidarität erfährt derzeit der Fußballviertligist SV Babelsberg 03. Diesem droht der Ausschluß vom Spielbetrieb, weil er sich weigert, eine Strafe zu bezahlen – diese hatte der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) verhängt, nachdem Babelsberg-Anhänger mit „Nazischweine raus“-Rufen auf faschistische Parolen und Gesänge von Energie-Cottbus-Fans reagiert hatten. Letzteres will man beim NOVF nicht wahrgenommen haben, weshalb das Urteil gegen die Potsdamer weithin auf Unverständnis stößt.

Weniger gravierend war ein Zwischenfall beim von Schiedsrichter Deniz Aytekin geleiteten DFB-Pokalspiel von Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05. Als offenbar karnevalistisch gesinnte Mainzer Fans Bonbons aufs Spielfeld warfen, reagierte der Schiri souverän.

 

Sportlich bleibt es auch mit unserem Freizeittipp: Der zweitbeste Zugucksport nach Fußball ist bekanntlich Curling, und davon gibt es bei den Olympischen Winterspielen reichlich. Besonders erfreulich für Nachtmenschen: Viele der Begegnungen finden zu unserer persönlichen Prime Time um 1:00 Uhr MEZ statt. Die gesamte Terminübersicht gibt es hier, und unter den folgenden Links geht es zu den Livestreams von ARD und ZDF.

 

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