Die rosarote Presseschau (59)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

 

Daß Dieseslandda nicht zu Deutschland gehört, haben wir ja schon vor einiger Zeit klargemacht. Dies durften nun auch Dresdner Pegidisten in München erfahren: Als sie versuchten, in die bayrische Landeshauptstadt zu expandieren, erschien nur ein Häufchen Anhänger, an Gegendemonstrationen beteiligten sich dagegen mehrere Tausend Menschen.

 

Da gynäkologische Praxen weiterhin nicht darüber informieren dürfen, ob sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen (danke, SPD), springt in Berlin nun der Senat ein. Die Senatsgesundheitsverwaltung will künftig auf ihrer Webseite auflisten, welche Praxen in der Hauptstadt den Eingriff durchführen.

Unser Kollege Alex Feuerherdt kennt sich nicht nur mit dem Schiedsrichterwesen aus, sondern ist auch in der politischen Bildung aktiv. Mit Erfolg, wie es scheint.

 

Eine Australierin hat die möglicherweise älteste Flaschenpost der Welt entdeckt. Die 132 Jahre alte Nachricht war glücklicherweise kein Hilferuf eines auf einer einsamen Insel Gestrandeten, sondern eine Botschaft im Namen der Wissenschaft: Deutsche Forscher hatten die Flasche – und vermutlich nicht nur diese eine – im Indischen Ozean ins Meer geworfen, um anhand von Fundmeldungen Meeresströmungen zu erforschen.

(Kurze) Essenspause.

 

Der ADFC in Berlin hat einen kostenlosen Verleih von Lastenrädern gestartet. Bisher stehen sieben der Transportvehikel zur Verfügung, die Flotte soll aber ausgebaut werden.

Im heutigen Longread widmet sich Suhrkamp-Mitarbeiterin Dorothea Studthoff dem poetischen Wirken unseres Lieblings-Twitterbots @kochkunstEbooks, von Fans liebevoll „Kochi“ genannt.

Der ehemalige St.-Pauli-Profi Lennart Thy spielt mittlerweile beim niederländischen VVV Venlo. Eine Partie hat er neulich allerdings verpaßt, weil er sich eine Knochenmarkspende für einen Leukämiekranken entnehmen ließ. Die Fans würdigten den Abwesenden passend zu seiner Rückennummer mit Standing Ovations in der 11. Minute.

 

Mit dem Content der Woche geht es diesmal in überabzählbare Weiten: Die MDR-Doku „Georg Cantor – Der Entdecker der Unendlichkeiten“ über den Mathematiker aus Halle ist noch bis zum 31. März in der ARD-Mediathek verfügbar.

 

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