Die rosarote Presseschau (30)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

Unser geistiges Oberhaupt, Her Majesty the Queen, hält sich aus der Politik grundsätzlich raus. Das Protokoll verbietet ihr jedoch nicht, eine dem jeweiligen Anlaß angemessene Kopfbedeckung zu tragen – so geschehen anläßlich ihrer traditionellen Rede zur Eröffnung des britischen Parlaments.

 

 

Erneut hat ein Gericht die Vorratsdatenspeicherung für unzulässig erklärt. Laut einem Urteil des Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in Münster ist die verpflichtende Speicherung von Verbindungs- und Standortdaten unzulässig, da nicht mit EU-Recht vereinbar.

Im Ballermann auf Mallorca reagierten Sängerin Mia Julia und ihr Publikum mit „Nazis raus“-Rufen und Pfiffen auf eine pöbelnde Gruppe Faschos. Und auch das Mittelalter war offenbar besser als sein Ruf.

 

Wahnsinn! Boulevard-Schreck Ralf Heimann läßt bei Bildblog die Schlagzeilen-Fellmonster los.

In Hamburg werden neue Wege in der Energiespeicherung erprobt: Ein unterirdisches Wasserreservoir soll die Abwärme einer Kläranlage sowie aus einem Stahlwerk und einer Aluminiumhütte aufnehmen und als Fernwärme wieder abgeben. Falls die Technik funktioniert, könnten damit 10.000 Haushalte versorgt werden.

Im Interview der Woche macht „Radelmädchen“-Bloggerin Juliane Schumacher Großstadtbewohnern Mut, aufs Fahrrad zu steigen, und erteilt Autofahrern Nachhilfe in Sachen StVO.

Artenschutz ist nicht immer tierfreundlich: Auf mehreren Inseln im Südpazifik wurden die dort eingeschleppten Ratten mit einem flächendeckenden Gifteinsatz ausgerottet. Nutznießer sind mehrere bedrohte Vogelarten, deren Küken und Gelege bisher den Nagern zum Opfer fielen. Drastische Maßnahmen sind allerdings nicht immer notwendig, um seltene Tiere zu schützen, wie dieser BBC-Beitrag über erfolgreiche Projekte zum Schutz der Otter zeigt.

Kurze Durchsage.

 

Wie viele seiner japanischen Landsleute besucht Hiroyuki Arakawa regelmäßig einen Shinto-Schrein. Der liegt in diesem Fall allerdings einige Meter unter Wasser, und Arakawa hat in den 25 Jahren seiner Tauchgänge dorthin Freundschaft mit einem Fisch geschlossen.

 

Bis zur nächsten Fußballsaison ist es zwar noch einige Wochen hin, schöne Konter gibt es zum Glück aber auch jenseits des Spielfelds zu sehen.

 

Für die Freizeitgestaltung gibt es heute mal wieder etwas zum Spielen, nämlich das Daddel „Axon“, bei dem man angeblich auch etwas über Nervenzellen lernen, vor allem aber sehr gut prokrastinieren kann.

 

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