Archiv | Juli 2018

Zieh dich warm an, Hoffmann!



Haut mal wieder voll Schmackes auf die Taste: Zeremonienmeister Fritz Tietz beim Abfassen seines Leserbriefs

Ein weiterer Leserbrief von Zeremonienmeister Fritz Tietz an das Elbe Geest Wochenblatt.

Dieses Mal zu der „romanhaft angelegten“ Leser-Reaktion auf einen Bericht über den „Lifeline“-Kapitän Thomas Quast aus Stade. Alfred Hoffmann heißt der Leserbriefling, Realschullehrer i.R. und Nautiker AG aus Jesteburg. Das Wochenblatt veröffentlichte seinen kilometerlangen Erguss am 11. Juli unter der Schlagzeile „‚Seenot‘ mutwillig provoziert“ auf seiner Leserbriefseite. Die ist hier online abzurufen.

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Dieser Eintrag wurde am 14. Juli 2018 veröffentlicht. 1 Kommentar

Die rosarote Presseschau (67)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.
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Wo waren Sie beim Vorrundenaus? (2)

Von WM- Experte Stefan Laurin

Als Deutschland erstmals bei einer WM in der Vorrunde ausschied, war ich im Wiesental, einem schönen, kleinen Park in der Nähe meiner Wohnung in Bochum-Ehrenfeld. Schon seitdem ich ein Kind bin, mag ich die Ruhe bei Spaziergängen und Parkbesuchen während Spielen der deutschen Nationalmannschaft. Weiterlesen

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Und wo waren Sie beim Vorrundenaus?

Von Malte Mackenrodt

Das Vorrundenaus erlebte ich in meinem sehr gut sitzenden, neuen Anzug der Marke „Tiger of Sweden“. Selbstverständlich ein subtiles Signal der insgeheimen Hoffnung, dass das schwedische Team nebenan sein Übriges tun würde, um unser aller Traum wahr werden zu lassen. Die erste Halbzeit schlenderte ich durch die Stadt mit selbstgedrehten Zigaretten und einem kühlen Kräuterschnaps. Am Kiosk meines Vertrauens, betrieben durch eine Familie syrischer Jesiden, hielt ich an, um einen weiteren Kräuterschnaps zu kaufen und stellte mit unverhohlener Schadenfreude fest, dass die erste Halbzeit gerade mit einem 0 zu 0 endete.

Der Kioskboss, ein liebevoller Familienvater und chronisch überarbeiteter Mann, dessen sechsfaches Eigentum in Syrien zerbombt und/oder abgefackelt wurde, der hier nun tagein tagaus ein neues Leben anfängt und mit Alkoholverkäufen die horrende Ladenmiete reinzuholen und das Beste rauszuholen versucht, brachte seine Einstellung folgendermaßen auf den Punkt: „Ich bin großer Fan der deutschen Fußballmannschaft, aber wer so scheiße spielt, fliegt halt raus, ich bekomme hier schließlich auch nichts geschenkt!“ Weiterlesen

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