Die rosarote Presseschau (51)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.

 

 

Berlin führt den anonymen Krankenschein ein. Dadurch können Menschen ohne Aufenthaltstitel medizinische Behandlung in Anspruch nehmen, ohne eine Weitergabe ihrer Daten an die Ausländerbehörde fürchten zu müssen.

Bellatrix v. Storch hat sich als Influencerin in gegnerischer Sache betätigt: Nachdem sie in einer aktuellen Stunde zum Thema „Linksextremismus“ im Bundestag als Beweis für die schröcklichen Antifa-Umtriebe Materialien der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ präsentierte, gehen deren Aktionskits weg wie warme Semmeln. Zum Bestellen hier klicken.

 

Ähnlich große Angst vor der Roten Gefahr hat die CDU Mannheim, die deshalb die Förderung eines selbstverwalteten Jugendzentrums streichen wollte. Dies hatte eine große Solidarisierung mit dem JUZ zur Folge, der Gemeinderat lehnte den Antrag der CDU letztlich ab

Die Stadt München stellt der israelfeindlichen BDS-Bewegung keine Räumlichkeiten und Zuschüsse mehr zur Verfügung. Den Beschluss hatten die SPD- und CSU-Ratsfraktionen gemeinsam eingebracht.

Die Seenotretter der Organisation Mission Lifeline haben eine einstweilige Verfügung gegen die „Identitäre Bewegung“ erwirkt. Das Landgericht Dresden (!) hat dem Antrag stattgegeben, der es den Nachwuchsnazis untersagt, Verleumdungen gegen die Seenotretter zu verbreiten.

Gesundheitstipp: Wer Schäfchenzählen zum Einschlafen zu langweilig findet, sollte es zur Abwechslung mal mit Ziegen versuchen.

 

Schweden hat ein Luxusproblem: Weil sein Recyclingsystem so effektiv ist, muß das Land zum Betrieb seiner für die Energieversorgung benötigten Müllverbrennungsanlagen Abfälle aus anderen Ländern importieren.

Der Longread der Woche kommt von der BBC und erzählt die Geschichte des heute 74jährigen Robin King, der im Zweiten Weltkrieg als Findelkind von einer britischen Familie adoptiert wurde und durch langwierige Detektivarbeit seine Verwandten in Kanada gefunden hat.

Für die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ hat die Agentur für clevere Städte mal durchgerechnet, welche Auswirkungen es hätte, wenn 500 Familien in der niedersächsischen Landeshauptstadt auf das Auto verzichten würden. Ergebnis: Es würden rund 25.000 Quadratmeter Fläche frei, die bisher zum Parken benötigt wird, das entspricht beispielsweise 500 Spielplätzen à 50 m² oder ca. 18.000 Fahradstellplätzen. Zusätzlich könnten fast 80.000 Quadratmeter an Straßenfläche sowie jährlich etwa 2.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Für den Testflug eines A380 über Deutschland hat der Pilot eine besonders hübsche Route gewählt – nämlich in Form eines Weihnachtsbaums.

 

Und auch im Content der Woche orientieren wir uns wieder an den saisonalen Gepflogenheiten: Im Spiel „Christmas Bloons“ müssen Ballons zerschossen werden, bei „Winter Bells“ wird ganz friedfertig von Glöckchen zu Glöckchen gehüpft.

Damit verabschiedet sich die Rosarote Presseschau in die Weihnachtsferien. Wir wünschen allen außer den Horden der Finsternis schöne Feiertage und melden uns am 8. Januar mit frischen Qualitätsnachrichten zurück.

 

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