Eine notwendige Einlassung zum sog. Weltkatzentag

Von Prinz Kasimir

 

Prinz Kasimir erwartet nicht nur am Weltkatzentag einen gewissen Standard - Foto: Prinzessin Marit

Prinz Kasimir erwartet nicht nur am Weltkatzentag einen gewissen Standard – Foto: Prinzessin Marit

Was ist denn nun schon wieder mit den durchgedrehten Prinzessinnen los, dachte ich beim Aufwachen. Eben noch waren sie alle total wichtig unterwegs, auf „Dienstreisen“ in alle Himmelsrichtungen ausgeschwärmt, sogar der Zeremonienmeister, der u.a. dafür zuständig ist, meine Katzenmilch im Getränkeautomaten aufzufüllen und mein Klo mit Qualitätszeitungen auszustatten, hat Urlaub bekommen; Prinz Leo traf angeblich einen Investor, Prinzessin Svenna war grillen, ohne mir etwas abzugeben, und ich blieb allein zurück.

Aber heute morgen standen sie plötzlich alle miteinander an meinem royalen Himmelbett und servierten mir Lachstartar an Sahnesauce. Bevor sie es sich anders überlegten, machte ich mich drüber her – erst beim anschließenden Putzen kam ich zum Sinnieren über die unberechenbaren und völlig irrational agierenden Menschenwesen, und da fiel es mir ein: Heute ist ja Weltkatzentag!
Na toll, und Ihr glaubt wohl, einmal im Jahr eurer Katze angemessen zu huldigen, reicht aus? Zumal wenn ein Kater wie ich ungeheuer viel Energie dabei verbraucht, der völlig unterschätzen Gattung der Katze im Internet zu einem
Imagewandel zu verhelfen? Das könnt ihr bei eurem komischen Muttertag so machen. Ich flüster euch mal was: 2015 ist ab sofort WeltkatzenJAHR, Verlängerung möglich. Okay, und jetzt bitte: Bauchkraulen nicht unter drei Stunden!

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