Royaler Kochkurs

mmVon unserem Demokratie- und Gastrobeauftragten Benjamin Weissinger

Journalismus geht auch durch den Magen und wer ernst ist, muss auch mal genießen. Deshalb habe ich für die Prinzessinnenreporter mal ein standesgemäßes Gericht (nebst entsprechender Zubereitung) entworfen, das auch die Leser so nachkochen können:

Lammrücken mit Herzoginkartoffeln, Prinzessböhnchen und rosa Pfeffer

Zunächst betritt man die hervorragend ausgestattene Küche, in der man normalerweise keinen Finger rührt, und breitet die gerade eingekauften Zutaten (nur vom Besten) auf der Arbeitsfläche aus. Dann nimmt man ein großes scharfes Messer und schält damit eine Schalöttchen. Dabei fangen die Augen aber ganz furchtbar an zu tränen und tun weh. Wütend wirft man das Messer in die Spüle und trippelt ins Badezimmer ein paar Stockwerke höher, wo man sich die Augen unter dem Wasserhahn auswäscht. Dann wirft man sich frustriert aufs Bett, lässt seine Gedanken ein wenig schweifen und ruft dann jemanden an, der kochen kann und das für einen macht.
Während der- oder diejenige dann kocht, hält man unterhaltsame Monologe und trinkt nicht zu wenig Schaumwein. Das Essen ist hervorragend und die Gesellschaft sehr nett. Ein schöner Abend.

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Dieser Beitrag wurde am 17. September 2015 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare

2 Gedanken zu „Royaler Kochkurs

  1. Gute Rezept-Seiten machen auch Angaben zu Portionen, Nährwerten, Zubereitungszeit und Promillewert. Das vermisse ich hier sehr.
    Aber ansonsten ein ganz tolles Rezept. Wird es in Zukunft öfter bei mir geben!

  2. Na denn:

    Portionen: Anzahl Prinzessinnen x 2.
    Nährwerte: Nur die leckeren. Alle anderen dürfen wieder gehen.
    Zubereitungszeit: So schnell es der Schaumwein zulässt (für mich bitte Pauillac).
    Promillewert: gebührend, linear steigend. 🙂

    Gutes schaffen!

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