Sex Brüste Sex!

breast

 

 

aus der Reihe: Gastprinzessin Sarah Hinney erklärt Politikern die Welt:
Werter Herr Maas,

Sie haben es geschafft. Sie haben für einen kleinen Moment unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Das ist es doch, was Sie wollten, richtig? Aufmerksamkeit. Anders ist dieser vollkommen unsinnige Gesetzentwurf, zum Verbot von sexistischer Werbung nicht zu erklären. Pardon, Herr Maas, aber da sind Sie mit diesen pinkstinks auf den falschen rosa Zug aufgesprungen.
Wir haben überhaupt kein Problem mit Werbung. Hier oben rechts in der Ecke zum Beispiel, schauen Sie mal, da wäre eine hübsche Schuhwerbung sehr nett anzuschauen. Und wenn die Trägerin der Schuhe dann nicht nur hübsche Beine sondern auch hübsche Brüste hat, dann wäre das eine reizende Zierde für diese wunderbare rosa Prinzessinnenseite. Und es wäre in keinster Weise herabwürdigend sondern überaus ästhetisch.

Es mag durchaus sein, dass es auch sehr geschmacklose und sehr herabwürdigende Werbung gibt. Jene Werbung, die Senioren zu inkontinenten Trotteln degradiert, die mit Ach und Krach in der Lage sind, eine Tiefkühltorte aufzutauen, zum Beispiel. Und jene Werbung, die das pure Mutterglück im Wäschewaschen und der Bevorratung von Schokoladenriegeln sucht, ist auch ganz scheußlich anzuschauen.

Aber das liest sich halt nicht so geil, wie Brüste und Sex. Nicht wahr, Herr Minister?
Brüste, Sex, Brüste, Sex. Brüste. Sex. Brüste, Sex.
Schauen Sie mal, Maas, das können wir auch.
Aber letztendlich ist es wie Ziegenficker sagen. Im Endeffekt doch sehr schlicht. Und insgesamt auch sehr überflüssig. Und auch unglaublich verklemmt.

Merke, Maas: rosa ist nicht gleich rosa und pinkstinks sind keine Prinzessinnen. Und wenn hier einer etwas verbietet, dann sind wir das.

Und wir fordern: Brüste für alle!

Und Sie, Herr Maas, schauen sich jetzt zwecks Abhärtung ein paar Schmuddelheftchen an. Das ist ein Befehl. Und demnächst setzen wir uns dann gerne mal zusammen und machen uns gemeinsam Gedanken darüber, welche Menschen in diesem Land tatsächlich herabgewürdigt werden und was man daran ändern könnte.

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