Wirre suchen ein Zuhause

Die Prinzessinnenreporter vermitteln wieder herrenlose Medienkritiker

Liebe Untertanencrowd, wir bei Prinzessinnenreporter haben uns nicht nur der Journalismusrettung verschrieben, sondern auch der Rettung der Journalismuskritik. Denn leider sind auch die tüchtigsten Presseschimpfer, Fernsehmäkler und Radioraufer nicht davor gefeit, den Horden der Finsternis anheimzufallen. Sie brauchen Pflege, Fürsorge und vor allem das richtige Futter, damit sie nicht an Morbus Naidoo erkranken. Daß wir das nicht allein schaffen, ist wohl klar – dafür haben wir schließlich Untertanen.

Derzeit vermitteln wir Didi, einen schon etwas rüstigen Kritikersenior. Früher war er sehr verspielt und fröhlich, doch dann geriet er leider an Til, ein vielbeschäftigtes Herrchen mit wenig Zeit. Der arme Didi wurde leider über lange Zeit vernachlässigt – und vor allem nicht gegen die gefürchtete Krankheit Naidoo geimpft! Mit den Spätfolgen der Infektion hadert er immer noch; unter anderem leidet er an der Wahnvorstellung, ein beliebter Schauspieler zu sein, der eine wichtige Botschaft zu verkünden hat.

Didi braucht ein liebevolles Zuhause, das aber auch ganz klare Grenzen setzt. Zu seinen Ticks gehört unter anderem nämlich auch das Verbrennen von Zeitungen, wenn die nicht genug Artikel über finstere jüdische Machenschaften bringen. Hier ist das zukünfitge Herrchen oder Frauchen aufgerufen, auch mal eine harte Hand walten zu lassen. Wir bitten Euch, liebe Untertanencrowd: Holt Didi bald zu Euch nach Hause! Sonst wird der drollige Kamerad wohl auf immer hinter einer Paywall verschwinden. Und irgendwann eingeschläfert. Von seinen eigenen Filmen.

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