Zéro tolérance pour Marine Le Pen!

Prinz Kasimir

Von Prinz Kasimir

Lassen Sie sich eigentlich gern auslachen?  Oder beim Schlafen beobachten?  Es ist doch so: Selbst Katzen sind, obwohl sie stets unverschämt gut aussehen, nicht immer in Catwalkform. Auch wir wollen nicht ständig gefilmt oder fotografiert werden, auch wir haben mal einen Bad-Fur-Day,  Grießbreireste am Maul oder einfach nur miese Laune, weil das Rotkehlchen entwischt ist oder uns der dummdreiste junge Kater von gegenüber eine reingehauen hat.

Wenn man mal kurz nicht aufpasst, schlägt schon wieder ein Paparazzi zu

Wenn man mal kurz nicht aufpasst, schlägt schon wieder ein Paparazzi zu

Was wir Katzen aber man meisten hassen: wenn uns ein Exemplar der von der Natur nicht gerade vorteilhaft ausgestatteten Gattung Mensch, nur weil es größer und stärker ist, gegen unseren Willen auf den Arm zerrt und uns festhält, um sich mit uns ablichten zu lassen und so ein wenig von dem würdevollen Glanz der Felidae auf sich abstrahlen zu lassen  (und uns dabei womöglich noch mit albernen Acessoires wie einer Krone oder Weihnachtsmütze versehen!).

So richtig STINKSAUER werde ich, wenn man meine Artgenossen dazu missbraucht, für eine verabscheungswürdige Politik zu werben, so wie es derzeit Marine Le Pen in ihrem neuen Blog tut. Um ihr Image in Richtung sanft und fürsorglich aufzupolieren, zeigt sie sich dort mit niedlichen Kätzchen, denen man allerdings ansieht, wie unangenehm ihnen die Zwangslage in dieser nichtstandesgemäßen Gesellschaft ist. Dass die Frontfrau National, die die Unverfrorenheit besitzt, sich „mère à chats“ zu nennen, ihren Vater nur abserviert hat, weil dessen Dobermann eine „ihrer“ Katzen auf dem Gewissen hat, macht das Ganze nicht besser. Kleiner Tipp an den Dobermann: Das nächste Mal wende dich doch bitte direkt an die „mére à chats“.

Hiermit erlasse ich folgendes Dekret: Das Recht am eigenen Bild gilt fortan selbstverständlich auch für Katzen.

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Dieser Beitrag wurde am 31. März 2016 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare

2 Gedanken zu „Zéro tolérance pour Marine Le Pen!

  1. Ich lese immer nur „Katzen“… Sollte Gleiches nicht auch für Hunde, Rindviehcher, Pferde und Schweine gelten? Und für alle anderen Tiere? Ob lebend oder ausgestopft? Und warum musste dieser dämliche Kater diesen unsäglichen Link hier mitposten? Und schliesslich und endlich: Was gibt 88 plus 76?

  2. Ich für meinen Teil frage mich ja, warum hier immer nur Menschen kommentieren. (Und nie zB ein schnuckliges Mäuschen, das mir seine Adresse verrät.) Zwar zeigt sich die Le Pen in ihrem Blog auch mit Kälbchen, Pferden und albernen Hündchen, aber meistens eben doch mit der würdevollsten Gattung, nämlich meiner. Außerdem ist es meine journalistische Lebensaufgabe, das royale Image der Katze im WWW zu fördern. Sollen die anderen Rindviecher sich doch um ihren eigenen Mist kümmern. Und so dämlich, daß ich für Sie auch noch rechne, bin ich auch nicht.

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