Dekret für die Berliner Sommersaison

Bitte nicht stören: eine Prinzessin im kühlen Nass Foto: flickr.com/photos/meddygarnet/

Bitte nicht stören: eine Prinzessin im kühlen Nass
Foto: flickr.com/photos/meddygarnet

Ein Gastbeitrag von Bernhard Torsch

Dem guten Volke von Berlin zur Kenntnis gebracht sei folgendes Dekret: Das Prinzenbad wird fürderhin Prinzessinnenbad heißen, für das gemeine Volk gesperrt und ausschließlich den ha
rt an der Rettung des Journalismus arbeitenden Prinzessinnenreporterinnen für Erholungszwecke zur Verfügung stehen. Die Cafeteria darf mit sofortiger Wirkung nur mehr Erdbeertörtchen höchster Qualität anbieten und wird um ein Drittel verkleinert, da statt tausenden Menschen und einigen Schwaben nur mehr eine Handvoll Aristokratinnen der Sprache bedient werden müssen. Der eingesparte Platz kommt einer Damenschuhmanufaktur zugute. Der Prinzenbad-Blog der „taz“ heißt ab nun Prinzessinnenbad-Blog und darf ausschließlich Texte veröffentlichen, die zuvor den Prinzessinnen zur huldvollen Kenntnisname vorgelegt wurden. Jegliche Bildberichterstattung ist verboten, zuwider handelnde Paparazzi werden im Tunnel unter dem Place de l´Alma in Paris totgefahren.

Da die Schaffung von Arbeitsplätzen den Prinzessinnen ein fast so großes Anliegen ist wie Journalismusrettung, Törtchen und Schuhe dürfen sich qualifizierte Lifeguards ab sofort um eine ehrenamtliche Tätigkeit im Prinzessinnenbad bewerben. Voraussetzungen: Fesch, mehrsprachig, belesen und verschwiegen.

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Dieser Beitrag wurde am 9. April 2015 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 1 Kommentar

Ein Gedanke zu „Dekret für die Berliner Sommersaison

  1. Ich kann schwimmen. Reicht das für eine Anstellung? Und ich komme im Stehen an meine Zehen. Ein wirklich hoheitliches Kunststück zum Amusement beim Kaffee.

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