Leitfaden Filtersouveränität für Journalisten

von Svenna Triebler

 
1. Im normalen Leben ist das ja so: Wer einen diffamiert, bedroht oder sogar tätlich angreift, den umgeht man weitestmöglich. Erst recht räumt man so jemandem nicht noch extra Platz ein, seine wie auch immer geartete Meinung auszubreiten.
1.2. Warum manche Medien stattdessen genau diejenigen hofieren, die sie als „Lügenpresse“ beschimpfen, läßt sich wohl nur mit enttäuschter Liebe erklären.

2. Stell dir vor, es ist AfD-Parteitag, und kein Journalist geht hin.

3. Für diejenigen, die einen Medienboykott für einen Verstoß gegen das Gebot der ausgewogenen Berichterstattung halten, ein Vorschlag zur Güte: Wer Pegidisten, AfDler oder sonstige „Lügenpresse“-Schreier zu sich ins Fernsehstudio einlädt, muß in der Woche darauf zu deren Anhang auf die Straße. Also, zum Berichten, nicht zum Mitlaufen. (Protipp: Schutzkleidung nicht vergessen.)

krone

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