Der Mai ist gekommen

Ein Gedicht zum Monatswechsel von unserem Hofpoeten Robert Friedrich von Cube

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus
Da weiche, wer Schiss hat, den Schlägen feige aus
Wer sich traut, soll sich wehren, wer sich traut, schlägt zurück
Hiebe gegen die Rinde und dann fliegt schon ein Stück

Erst ein Tritt vor die Wurzeln, dann ein Stoß vor den Stamm
Aus dem Holz, das da splittert, bastel ich einen Kamm
Folgt ein Roundhousekick in die Krone und schon bricht das Geäst
Fivefingerdeathpunch ins Astloch, bis das Harz heraus nässt

Dann der Kranich, bis der Stamm bricht und dann hat sich’s ausgebaumt
Exempel für die Gehölze, weil man Streit nicht anberaumt
Der Mai ist gekommen, die Bäume halten still
Und wenn doch ein paar knospen, wird es Zeit für die Stihl …

(Melodie: volkstümlich, Text: Johann R. F. v. Cube)

 

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Dieser Beitrag wurde am 1. Mai 2019 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 1 Kommentar

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