Wo bleibt das Machtwort der Queen?

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Aushilfs-Prinzessinnenreporter Ivo Bozic berichtet vom Besuch der beiden Royals in Berlin.

Wenn die Queen kommt, herrscht in Berlin immer Sicherheitsstufe 1-A-Plus-Plus-Maxi-Mega-Hallohallo-Alarmalarm.
Kommen ihre Kinder (Enkel? Nichten?) gibt es nicht mal Sicherheitskontrollen, da wird nicht mal der Pariser Platz gesperrt. Der ungewohnt glatzköpfige William (hatte der nicht so einen roten Haarschopf, als er noch mit Lady Di verheiratet war? Na gut, das ist natürlich schon eine Weile her…) und seine Schwester, die ganz und gar königsblau gekleidete, wunderschöne Kate, dürfen einfach so frei herumlaufen vor dem Brandenburger Tor und Hände schütteln, hier ein Selfie, dort ein Selfie, hallo Facebook, hallo Twitter, hallo Inselgramm! – ja haben die denn keine Feinde? Die Queen hat Feinde! Die Queen ist ja auch nicht Irgendwer. Wenn die Queen sagt, hier, dann ist hier, aber sofort. Man sagt ja nicht umsonst: Queen Mum! So wie: Chinese Mum. Verscherz es dir nicht mit der!

Aber heute? Auf dem Dach, wo beim Queen-Besuch die Scharfschützen stehen, steht jetzt der noch nicht mal akkreditierte Aushilfs-Prinzessinnenreporter und staunt.
Was, wenn jetzt jemand die schöne blaue Frau entführt? Oder dem Glatzkopf etwas an denselben wirft? Wer griffe ein? Die sechs unausgeschlafenen Berliner Partybullen da unten? Hahaha. Nein, nein: Kate und Harry, die haben offenbar keine Feinde. Und das ist: schlecht. Weil: keine Feinde: keine Leibwächter. Keine Leibwächter: kein schneller Sex, keine street credibility, keine coolen Freunde, keine gepanzerte Limo, ja offenbar: GAR KEINE Limo. Kate und Glatzi gehen zu Fuß durchs Brandenburger Tor zum Holocaustmahnmal. Ja, wo gibt es denn so was? Für die Queen hätte es einen Helikopter gegeben, mit fünf James Bonds an jeder Kuve, aber für Katy und Harry (oder Willy?) heißt es schnöde: „Looft ihr ma schön. Zum Holocaust kann man ooch mal loofen, stellt euch ma nich so an. Loofen hat noch keenem jeschadet, ooch nich in Berlin.“

Das ist nicht in Ordnung! ES KANN DOCH NICHT SEIN … dass die Neffen und Nichten der Queen behandelt werden, als wären sie billige Big-Brother-Haus-Sternchen, öder als jeder scheiß Panda. Die Pandas mussten nicht laufen! Die Pandas würden sich auch schön auf dem Holocaustmahnmal machen. Bestimmt. Aber die bekämen ordentlich Polizeischutz. Da kannste drauf wetten.
In Hamburg hat man 21.000 Polizisten abgestellt, um eine Drogerie zu schützen. Aber die Frau in Blau schützt keine Sau. Schande! Schande!
Morgen geht es weiter nach Heidelberg. Dort soll das royale Paar rudern! Rudern! Selbst! Wie Galeerensklaven annodazumal. Und dann fahren sie mit dem Zug, dem Zug!!!!, der Deutschen Bahn, ja!, also noch schlimmer, nach Hamburg. Wenn sie da je ankommen, wir kennen das, Bahn… Haha. Und in Hamburg dann zwar schon Elbphilharmonie, klar, muss ja, aber nix Beethoven oder Zauberflöte oder Fidelio, nein, Kinderkonzert mit Kindern für Kinder. Tiefer kann man dann wohl nicht mehr sinken. Es ist zum heulen. Wäre ich die Queen, würde ich den deutschen Botschafter einbestellen. Und wenn die Queen das täte, ha! Dann würden die aber kuschen, das ist doch wohl klar. Dann gäbe es für Kate und Kerl alles nur vom Feinsten. Champagner, alles.
Ha! Die Queen müsste nur mal! Die Queen.
Hallo Queen?

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G20 war gestern, jetzt ist Heidelberg

Sperrung

G20 war gestern. Jetzt ist Heidelberg. Hier herrscht in diesen Tagen völliger Ausnahmezustand. Herzog William und Herzogin Catherine von Cambridge kommen am Donnerstag zu Besuch in die romantische Stadt am Neckar. Wo royaler Besuch ansteht, muss das gemeine Volk auch einfach mal Rücksicht nehmen. Untertänigste Qualitätsleser wissen das. In Heidelberg scheint man diese Art von Demut nicht zu kennen. Schon jetzt geht in einigen Straßen nichts mehr. Autos, Fußgänger und Radfahrer sind vollkommen überfordert von der Verkehrssituation. Dieses Bild, das die unfassbar chaotischen Zustände zeigt, die hier zur Stunde herrschen, ist nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Selbst Mütter mit Kindern wissen schon jetzt überhaupt nicht mehr, wohin.

++++ Im royalen Auftrag der Prinzessinnen hält euch Sarah Hinney demütig auf dem Laufenden++++

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Dem Kapitalismus den Mittelfinger gezeigt

Ganz Deutschland hasst den Kapitalismus und feiert es, wenn Dinge brennen, geplündert werden, zu Bruch gehen, besprüht und bemalt werden … Ganz Deutschland? Nein, ein mutiger Prinzessinnen-Reporter und Bürokratiefreund erklärt die semi-moderne Unternehmensform Franchise allgemein verständlich für die Randalierer auf der Schanze.

Ein Kommentar von Bullshit-Filialleiter Samael Falkner

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Die rosarote Presseschau (32)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.
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Faktencheck

„Polizeigewalt hat es nicht gegeben.“ (Olaf Scholz)

 

Olaf Scholz und der Rechtsstaat #NoG20 from Matt Penz on Vimeo.

 

 

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Leitfaden Krawallvermeidung

+++ Programmänderung +++

Prinzessin Svenna ist nach der G20-Pressekonferenz von Polizeiführung, Innensenator Andy Grote und Bürgermeister Olaf „Ich sage ausdrücklich, dass ich jede Kritik an den Aktivitäten der Polizei entschieden zurückweise“ Scholz noch immer mit Kopfschütteln beschäftigt, die Rosarote Presseschau fällt deshalb leider aus. Dafür hat unsere Deeskalationsbeauftragte für die Zukunft einen Rat an die genannten Herrschaften. Weiterlesen

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Hamburg im Dialog

Damit anläßlich des G20-Gipfels nicht immer nur über Gewalttäter mit und ohne Uniform statt über Inhalte diskutiert wird, dokumentieren wir an dieser Stelle den gepflegten Diskurs am Schaufenster des Herrenausstatters „Herr von Eden“ (Hamburg, Karolinenviertel). Entdeckt von Gastprinzessin Mark Leyrer

 

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Taubergate oder ein Hoch auf den Qualitätsjournalismus

Tauber

Irgendwas ist ja immer in dieser schnelllebigen Medienzeit. Und dann noch dieses Twitter. Den Redaktionen verlangt das einiges ab. Wie spontan Journalisten heuzutage tagtäglich arbeiten müssen, welchen Herausforderungen sie dabei begegnen und wie sie diese spielend und vor allem professionell meistern, beschreibt der folgende Text von Gastprinzessin Sarah Hinney. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind vollkommen beabsichtigt.
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Freitagstexterpokalüberreichung

Danke nochmal für die Blogleihe und ich würde gerne hiermit den Freitagsnexter verkünden und zwar
tämtätätäää tätätititätä tämtätätäääää ….

bin ich ohne Umschweife auch bei Wonderwoman hängen geblieben, da mir dieses Wutgefühl bei Glitzersandalen nur zu bekannt vorkommt und ich schon öfter mal eine Umkleidekabine zerdeppert habe, zumindest in Gedanken.

Also bitte ich Spätlese trocken in den Freitagsring und bin gespannt :-)

Herzlichen Dank auch an alle anderen Texter, die den Kampf mit Kapitän Captcha nicht gescheut haben.

lg

Hele

freitagstexter

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Dieser Eintrag wurde am 5. Juli 2017 veröffentlicht. Ein Kommentar

Die rosarote Presseschau (31)

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Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.
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