Archiv | Januar 2016

pah! von wegen!

roi
Also…

heute haben wir diese Tafel zugespielt bekommen, die derzeit in digitalisierter Form die Runde macht, und deren Aufruf wohl dazu dienen soll, Stimmung gegen unsere rosa Monarchie zu machen. Hierzu stellen wir fest:

 

 
1. ismirdochegal

2. Du wirst noch an uns denken, wenn Dir Deine Geldbörse fehlt. Und

3. Prinzessinnen sind eh die besseren Räubertöchter.

Social Sharing powered by flodjiShare
Dieser Eintrag wurde am 17. Januar 2016 veröffentlicht. 4 Kommentare

Das Bornheim-Dekret

Wir Prinzessinnen lieben es ruhig und gemütlich. In Zeiten wie diesen, wo eine Schrecklichkeit die nächste jagt, kommen wir bisweilen mit unseren Dekreten nicht hinterher. Dabei gäbe es so vieles zu dekretisieren. Zum Beispiel die derzeitige Islamisierung des Journalismus (!): Gangrape heisst jetzt taharrush gamea… da wäre ein Gegen-Dekret zum nicht verhetzenden Sprachgebrauch überfällig,- aber lassen wir das. Immerhin haben wir es heute geschafft, ein aktuelles Dekret zu verabschieden:

Das Unser-Schloss-musss-sauber-bleiben-Dekret

von Schwimmflügelprinzessin Ramona Ambs

Da sich neuerdings in Bornheim die Sportart des alle-über-einen-Kamm-scherens  großer Beliebtheit erfreut und deshalb im dortigen Schwimmbad Flüchtlinge verboten sind, ergeht folgender Beschluss:

1. Bornheimer haben keinen Zutritt zu unserem Schloss. Ihnen wird jedweder Aufenthalt in unseren Gemächern fürderhin verboten.

2. Sobald wir von den royalen Sozialdiensten die Mitteilung bekommen, dass die Botschaft angekommen ist, beenden wir diese Maßnahme wieder.

3. Außer für den Sozialdezernenten Markus Schnapka. 

Das Dekret startet mit sofortiger Wirkung und gilt solange, bis die Bornheimer Leute dafür sorgen, dass die Flüchtlinge wieder  im Hallenbad schwimmen dürfen.

Social Sharing powered by flodjiShare
Dieser Eintrag wurde am 15. Januar 2016 veröffentlicht. 4 Kommentare

Wichtige Durchsage

handshcuhprLiebe Nachwuchsprinzessin,

ich warte am Hamburger Elbbalkon, Höhe Große Brunnenstraße, auf Dich.

Bitte hol mich schnell ab, sonst spießt mich der PR♕-Zeremonienmeister in seiner Handschuhleichensammlung auf.

Dein einsamer Handschuh

handschuhpr2

Das Opfer begegnte Prinzessin Marit auf einem Spaziergang

 

Social Sharing powered by flodjiShare
Dieser Eintrag wurde am 13. Januar 2016 veröffentlicht. 1 Kommentar

Die Krone ist rosa, die Brille nicht!

noch eine kleine Anmerkung zur Kölndebatte

von Prinzessin Ramona Ambs

(schon während des Diktats vereist)

Wer glaubt, die Prinzessinnen hätten eine rosa Brille auf, nur weil wir nicht ins rassistische Dorfgeheul mit einstimmen, täuscht sich.

Wer erstmal abwarten will, wiegelt nicht ab. Wer auf genaue Untersuchung und auf Ermittlungsergebnisse  besteht, verschließt nicht die Augen vor den Tatsachen, sondern will eben im Gegenteil, dass genau hingesehen wird.

Wer also fürderhin glaubt, uns in Debatten mit folgenden Versatzstücken belästigen zu müssen, der bekommt unsere Krone an den Kopf geworfen:

nichts beschönigen – wohl die falschen Täter- alles muss auf den Tisch – bisher unter den Teppich gekehrt – der bitteren Wahrheit ins Auge sehen- offen und ehrlich reden – nichts mehr vertuschen – Schweigeverpflichtung – Realitätsverweigerer – Nebelkerzen – nichts mehr kleinreden – Relativierer- Bagatellisierer -Schattenseiten nicht sehen wollen –  etc.

Wir möchten aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen, dass unsere Kronen als Wurfobjekte phänomenal gut funktionieren und wir ziemlich treffsicher sind. #nurmalso

Rosa ist hier nur die Krone!

Rosa ist hier nur die Krone!

Social Sharing powered by flodjiShare

Der Nichtqualitätsleser hat das Wort

Screen Shot 2015-10-04 at 7.21.36 PMAus erzieherischen Gründen haben wir Prinzessinnenreporter, die letzte Bastion vor den Horden der Finsternis, uns dazu entschlossen, künftig in unregelmäßigen Abständen auch Meinungen nicht zertifizierter Leser zu veröffentlichen.

Besonders viel Freude machte uns diese Woche folgende Zuschrift, deren Autor bitte bis morgen 100 mal schreibt

„Es gibt kein Grundrecht auf Leserbriefveröffentlichung“

Screen Shot 2016-01-08 at 2.52.08 AM

Ein wenig ratlos macht uns dagegen diese Zuschrift – wir sollten wohl mal mit unserem Tochterunternehmen Focus ein ernstes Wörtchen reden:

Screen Shot 2016-01-08 at 3.00.23 AM

Kurz und prägnant immerhin dieser Beitrag, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt:

Screen Shot 2016-01-08 at 2.58.54 AM

Zusammengestellt von Prinzessin Elke Wittich

Social Sharing powered by flodjiShare
Dieser Eintrag wurde am 8. Januar 2016 veröffentlicht. 1 Kommentar

Die Wahrheit über die Täter von Köln

prinzofon

heute: das Expertengespräch!

Während nach den Übergriffen von Köln allerorten nun Islamwissenschaftler um Stellungnahmen gebeten werden, weil man vermutet, dass die Täter muslimisch waren, haben wir Prinzessinnen uns auf gesicherte Tatsachen konzentriert. Fest steht: die Attentäter ernähren sich, denn sonst wären sie längst verhungert. Aus diesem Grund haben wir heute Frau Dr. Dr. Kotzenich, Ernährungswissenschaftlerin und Expertin für Laktose-Intoleranz ins Prinzessinnen-Headquarter (kurz: PR♕HQ) eingeladen, um gemeinsam über die Vorkommnisse von Köln  zu sprechen.

 

 

PR: „Frau Dr. Dr. Kotzenich, wir haben gehört, dass am Silvesterabend  Gruppen ernährter und vermutlich alkoholisierter Männer Frauen sexuell belästigt und bestohlen haben? Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe für solch ein Verhalten?“

Dr. Dr. Kotzenich: „ Zunächst mal müssen wir feststellen: nicht jeder, der sich ernährt und Alkohol trinkt, wird deshalb gewalttätig. Was viele nicht wissen: Nicht nur die Menge, auch die Art des Alkohols und die Temperatur haben Einfluss auf den Rausch. Und natürlich ist es auch wichtig, welche Grundlage wir dafür in unserem Magen haben. Fettreiche Speisen, die den Magen füllen, verzögern beispielsweise die Alkoholaufnahme und sorgen für friedlicheres Verhalten. Insofern ist der neue Trend der gesunden, fettarmen Ernährung kontraproduktiv für die Friedenserziehung. Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium hingegen sind sinnvoll und können mit dafür Sorge tragen, dass es nicht zu solchen Gewaltexzessen kommt.“

PR:“Wie erklären Sie sich, dass das Thema Ernährung im Zusammenhang mit Gewalt so tabuisiert ist?“

Dr. Dr. Kotzenich: „ Ich kann mir das nur durch bewusstes Vertuschen erklären. Es sind nämlich unangenehme Wahrheiten, denen man ins Auge schauen müsste. Nahrung beeinflusst ganz direkt unser Gehirn, unser Nervensystem, unsere Emotionen und damit auch unser Verhalten. In Experimenten wurde nachgewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Gewalttätigkeit gibt. Ich verstehe überhaupt nicht, warum so wenig darüber gesprochen wird.  Man muss allerdings natürlich auch aufpassen, dass wir nicht alle über einen Kamm scheren. Nicht jeder, der isst, wird auch kriminell. Es sind immer verschiedene Dinge, die da zusammenkommen müssen. Aber: um lange kriminell aktiv zu sein, muss man immer wieder etwas essen. Deshalb sollte das künftig viel mehr im Focus stehen!“

PR: „ Was wünschen Sie sich von den Politikern und den Medien in dem Zusammenhang?“

Frau Dr. Dr. Kotzenich: „ Mehr Mut zur Wahrheit. Es müssen auch die unangenehmen Dinge ausgesprochen werden: Wer sich ernährt, ist potentiell kriminell. Aber nicht jeder wird es. Differenzierung ist da angesagt. Wir müssen darüber offen reden. Natürlich darf man nicht jeden, der irgendwo etwas isst, anpöbelen und mit den Kriminellen quasi in einen Sack stecken. Aber mehr Sensibilität in diesem Bereich wäre dringend geboten!“

PR: „ Wir danken Ihnen für dieses Gespräch“ 

Das Interview führte Prinzessin Ramona Ambs

Social Sharing powered by flodjiShare
Dieser Eintrag wurde am 7. Januar 2016 veröffentlicht. 4 Kommentare

Leserreaktionen

Screen Shot 2015-10-14 at 7.32.53 PMZu unserem gestrigen Text über die Silvesternacht in Köln erreichten uns mehrere hundert Zuschriften, von denen bedauerlicherweise die meisten nicht durch zertifizierte Qualitätsleser verfasst wurden und die deswegen leider nicht freigeschaltet werden können.
Als besonderen Service haben wir uns jedoch dazu entschlossen, die Kernaussagen dieser Leserbriefe zusammenzufassen. Sie lauten sinngemäß:


„Ausländer!!1!! Flüchtlinge raus!!1!!! Sofort abschieben!!!!!!!! Alle!!!!!!! Kopf (bzw Schwanz) ab!!!!!! Armes Deutschland!!!!!!“

Wir Prinzessinnenreporter, die letzte Bastion vor den Horden der Finsternis, werden auch den heutigen Tag damit verbringen, sehr viel zu seufzen. Wer uns erfreuen möchte, kann uns übrigens beschenken (ganz rechts oben befinden sich irrtümlich mit „Spenden“ beschriftete Buttons und in der Rubrik „Shop“ gibt es viele hübsche Devotionalien).

Prinzessin Elke Wittich

Social Sharing powered by flodjiShare
Dieser Eintrag wurde am 5. Januar 2016 veröffentlicht. 1 Kommentar

Silvester in Köln – einige Anmerkungen

kroneWarum derzeit 80 Tatverdächtige keine 1000 Täter sind – erklärt in einfachen, auch für die langsameren unter den Pressevertretern  verständlichen Worten von Prinzessin Elke Wittich

1. Wenn in Köln aus einer Gruppe von rund tausend Männern heraus von geschätzt 100 Männern Straftaten begangen werden, lautet die korrekte Überschrift nicht „Köln: Tausend Männer fallen über Frauen her“.

2. Wenn die Polizei gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger festststellt: „Die bisherigen Hinweise gehen deutlich in Richtung polizeibekannte Intensivtäter, mit Flüchtlingen haben die nichts zu tun.“, dann hat das Wort „Flüchtlinge“ in einer korrekten Überschrift auch nichts zu suchen.

3. Wirklich nicht.

4. Auch wenn Schlagzeilen, in denen Worte wie „tausend Männer“, „Flüchtlinge“ und „belästigte Frauen“ vorkommen, ganz viele Klicks versprechen.

5. Im Journalismus geht es nicht um Klicks, sondern um Fakten.

6. Pro-Tipp: Fakten sind das, was gesichert feststeht.

7. Es gibt keine richtige Schlagzeile mit den falschen Fakten.

8. Lasst das also.

9. Wir sagen es nicht gerne, aber falsche Schlagzeilen wie die von den 1000 Flüchtlingen, die Kölner Frauen belästigten, machen uns nicht sehr geneigt, den Journalismus zur Gänze zu retten.

10. Einmal verbreitete Schlagzeilen können übrigens nicht ungeschrieben gemacht werden. Der Eindruck, dass 1000 Flüchtlinge in Köln Frauen mindestens belästigten, ist das, was bleibt. Für immer, egal, wie viele erklärende Artikel jetzt nachgeschoben werden.

11. Könnt Ihr Pegida, die AfD und so weiter und so fort lachen hören, wie schön die Lügenpresse ihr Geschäft besorgte?

12. Wir Prinzessinnenreporter, die letzte Bastion vor den Horden der Finsternis, werden den heutigen Tag mit Seufzen verbringen.

Social Sharing powered by flodjiShare
Dieser Eintrag wurde am 5. Januar 2016 veröffentlicht. 5 Kommentare

Tadel an DIE ZEIT- Onlineredaktion

von Prinzessin Ramona Ambs

DIE ZEIT- Redaktion sorgt sich.
Sie sorgt sich um die Diskussionskultur .
Das Verwenden unschöner Wörter zur Bezeichnung eines Zustands soll vermieden werden.
Zumindest fordert DIE ZEIT-Redaktion hier dazu auf:

Kommentar und Belehrung unter einem Artikel über die Reaktion auf das neue polnische Mediengesetz.

Kommentar und Belehrung unter einem Artikel über die Reaktion auf das neue polnische Mediengesetz.

Im Prinzip ist das ja auch richtig. Man sollte stets auf eine gute, wohlerzogene Sprache achten. Da sind wir Prinzessinnen auch sehr dafür. Allerdings finden wir es durchaus sehr wohlerzogen, einen beschissenen Zustand, auch als beschissen zu bezeichnen und nicht etwa durch Euphemismen wie „empörend“ oder „besorgniserregend“ zu beschönigen. Vulgarismus ist dann angemessen, wenn  man einen beschissenen Zustand korrekt beschreiben will. Nichts anderes hat der Kommentator bei Euch getan. Das neue polnische Mediengesetz ist so etwas Beschissenes und die Reaktion des polnischen Außenminister Witold Waszczykowski darauf ist ebenso beschissen und die Unfähigkeit der EU auf derlei angemessen zu reagieren, konnte man ja schon bei Ungarn beobachten, und ist ebenfalls beschissen. Die Reaktion eines Eurer Lesers ist daher vollkommen korrekt und angemessen. Belehrende Erziehungsmaßnahmen Eurerseits hingegen nicht.
Wir erteilen daher einen Tadel an DIE ZEIT-Onlineredaktion.
tadel

Social Sharing powered by flodjiShare
Dieser Eintrag wurde am 4. Januar 2016 veröffentlicht. 1 Kommentar