Es gibt Momente an diesem Abend, die vergisst man nicht. Ein Leben lang. Ganz zum Schluss zum Beispiel, als sich der schwarze Vorhang noch einmal hebt und die Primaballerina Assoluta, Mayo Arii, zierlichst und wie ein Juwel in der Mitte der weißstrahlenden Bühne steht (beleuchtet von meinem Freund Henning, der gute Junge hat mir und meiner eleganten Begleitung die heißbegehrten Karten besorgt) : im schwarzen Dior-Kleid – überhaupt, die Kostüme heute Abend! Magnifique! Die engen Anzüge der Tänzer schon im ersten Akt Spahn-verdächtig geradezu in ihrer topmodischen schmalen Silhouette – aber wir haben die Ballerina erzählerisch auf der Bühne stehen lassen. Also sie nimmt den Beifallssturm entgegen und bekommt denn auch von John Neumeier einen kleinen Wald von hellblauen Blumen fast anbetend überreicht.
Archive
Auf Sand gebaut
SPARGELWOCHE bei den Prinzessinnenreportern
Heute: ein Erntedank-Poem von Lord Harald Nicolas Stazol
Von Bauernfraun geerntet
Vorsichtig aus dem Sand
Es war in den sechziger Jahren
Da ging man noch ins Feld Weiterlesen
Hallo Hansaplast!
Ich sag Dir mal was:
Balletttänzerinnen brauchen Hornhaut, und wer regelmäßig in Spitzenschuhen tanzt, hat weder gesunde Füße noch sehen sie auch nur annähernd so aus wie der Fuß Deines Models. Weiterlesen
Eine Stange Geld für eine weiße Stange
SPARGELWOCHE bei den Prinzessinnenreportern:
Heute: ein sozialkritisches Poem von Lord Harald Nicolas Stazol
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Liebe geht durch den Spargel
Zum Auftakt der Spargelwoche bei den Prinzessinnenreportern:
Ein Gedicht von unserem Hofpoeten Robert Friedrich von Cube
Schlapp von der Arbeit kommt nach Haus, der Straßenbauer Fargel*
Und ruft: „Was gibt’s zu essen Schatz? Sag nicht schon wieder Spargel!“
An die Israel-Kritiker
Gastprinzessin Michael Höntsch ist derzeit in Israel. Und schreibt einleitend: „Ich weiß es nicht, ob man sich das in Berlin oder London wirklich vorstellen kann, wie es wäre, wenn pausenlos Raketen bis in die Nähe der Vorstädte fliegen.
Wir sind hier, wir erleben es und es ist zeitgleich völlig surreal“
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Der Mai ist gekommen
Ein Gedicht zum Monatswechsel von unserem Hofpoeten Robert Friedrich von Cube
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus
Da weiche, wer Schiss hat, den Schlägen feige aus
Wer sich traut, soll sich wehren, wer sich traut, schlägt zurück
Hiebe gegen die Rinde und dann fliegt schon ein Stück Weiterlesen
Pensées sur Notre Dame
Frevelhafte Gedanken von Lord Harald Nicolas Stazol
Notre Dame?
Jede Epoche baut sich ihren eigenen Stil, und so ist der Spitzturm, der da zusammenfiel, eigentlich vernachlässigenswert, da erst im 19. Jahrhundert angefügt.
Warum nicht eine moderne Lösung finden? Kaum gedacht, ruft Macron neue Gestalter des Bauwerkes aus – denn das ist es, was gebrannt hat, ein Haus. Weiterlesen
Die rosarote Presseschau (78)
Die Welt ist gar nicht der große, einzig von den Horden der Finsternis bevölkerte Planet, auf dem ein typischer Tag damit beginnt, dass man sich am liebsten gleich wieder die Decke über den Kopf ziehen würde. Wirklich nicht. Warum nicht, erklären wir in unserer Rubrik mit Nachrichten, die die Horden der Finsternis gar nicht gerne hören.
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Von Dandy zu Dandy
Ein Nachruf auf den Modeblogger Carl Jakob Haupt. Vom royalen Modeblogger Harald Nicolas Stazol
Ich bin ihm nie begegnet, hatte aber aus der Ferne Hochachtung vor ihm: Carl Jakob Haupt, der gerade nur 34jährig verstarb – nach schwerer Krankheit, von der ich schon vor zwei Jahren von dem Drummer seiner Band hörte, schon dessen Sexyness war Avantgarde. Mit dem Blog „Dandy Diary“ plötzlich und aus dem Nichts in die vorderste Fashion-League zu gelangen, ist CJBs Nachlass und Vermächtnis. Weiterlesen




